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Michelle und Rudolf von Sopra Steria CSS

Digitaler Euro: Eine neue Finanzära für den Technologie-Sektor Europas

Michelle und Rudolf setzen sich in ihrer täglichen Arbeit dafür ein, die digitale Zukunft des Bankings mitzugestalten und den europäischen Zahlungsverkehr sicherer zu machen.

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Steven Lenders aus Benelux haben sie im Inside-Magazin von Sopra Steria ihre Gedanken zum digitalen Euro geteilt und erklärt, welche Vorteile so eine neuartige Währung mit sich bringt.



Rudolf Häusler

Rudolf Häusler

„Hi, ich bin Rudolf und seit über 12 Jahren bei Sopra Steria CSS – aktuell als Senior Manager im Bereich Banking mit Fokus auf Devisen, Payments und Big Data.

Mein Weg: Von Softwareentwicklung (Java, .NET) über Incident- und Projektmanagement bis hin zu Produktmanagement im Bereich Banking Payments.
Spannend bleibt: Gemeinsam die digitale Zukunft des Zahlungsverkehrs zu gestalten!“



Rudolf Häusler

Michelle Wernicke

„Hi, ich bin Michelle und seit rund 9 Jahren bei Sopra Steria CSS – heute als Head of Business Line Unit CSS Banking.
Ich vertrete die Überzeugung, dass ein Winning Mindset, gegenseitiges Vertrauen und Transparenz essenziell sind, um als Team gemeinsam ambitionierte Ziel zu erreichen. Für unsere Großprojekte im Payments oder Mobile Identity Umfeld gilt: Erfolg entsteht durch Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe. So gestalten wir gemeinsam die digitale Zukunft des Bankings!"



Was ist der digitale Euro und welche Chancen bringt er mit sich?


Der digitale Euro ergänzt unser bisheriges Geldsystem, indem er eine digitale Form der Währung bereitstellt, die auf modernen Technologien basiert. Dies kann die Sicherheit für Nutzende erhöhen und gleichzeitig die Unabhängigkeit Europas im internationalen Finanzsystem stärken.

Darüber hinaus soll der digitale Euro dazu beitragen, Gebühren und bürokratische Hürden zu verringern und grenzüberschreitende Zahlungen schneller und einfacher zu machen.

Dieser Wandel erhöht nicht nur die Sicherheit für End-Nutzende, sondern stärkt auch die Autonomie Europas in der globalen Finanzlandschaft.


Welchen Beitrag leistet Sopra Steria im Bereich digitales Bezahlen?


Sopra Steria und Sopra Steria Custom Software Solutions tragen maßgeblich zur erfolgreichen Einführung von Wero / EPI bei europäischen Banken bei.

Digitale Währungen sind entscheidend für souveränes Bezahlen und die Stärkung der europäischen Unabhängigkeit im digitalen Zahlungsverkehr. Als Technologietreiber mit europäischen Wurzeln und dem klaren Kundenfokus innerhalb Europas, ist es nur natürlich, dass uns die digitale Souveränität Europas stark am Herzen liegt. Dabei setzen wir auf höchste Performance und intuitive Usability. Denn gerade im digitalen Zahlungsverkehr können wir nur so die Kundenakzeptanz steigern und aktiv die Zukunft des Payments nachhaltig gestalten.


Der Artikel wurde mit einem länder-übergreifenden Team geschrieben: Welche Bedeutung hat der internationale Austausch und die Zusammenarbeit im Hinblick auf Knowledge-Sharing und gemeinsame Projekte?


Länderübergreifende Zusammenarbeit ist unglaublich bereichernd! Der digitale Euro ist ein paneuropäisches Projekt, das nur durch enge Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg funktioniert.


Warum ist das wichtig?

  • Unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen müssen harmonisiert werden.

  • Nutzerbedürfnisse variieren aufgrund unterschiedlicher kultureller Hintergründe und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen je nach Land – dieser Input ist entscheidend für ein inklusives Design.


Was passiert dabei konkret?

  • Fachlicher Austausch: Wir arbeiten eng mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Frankreich, Paris und Benelux, Brüssel zusammen. Diese Kooperation bringt unterschiedliche Perspektiven und Expertise zusammen – von regulatorischen Anforderungen bis hin zu innovativen Lösungsansätzen.

  • Angebotsprozess: Im Angebotsprozess stimmen wir uns länderübergreifend ab, um konsistente und skalierbare Lösungen für u.a. Infrastruktur, Sicherheit und Compliance zu entwickeln. Damit können wir die Größe des Konzerns zielgerichtet nutzen.

  • Knowledge-Sharing: Best Practices aus Frankreich, Benelux und Deutschland werden geteilt, um Erfahrungen systematisch zu teilen und relevante Erkenntnisse frühzeitig in den lokalen Projekten zu berücksichtigen.


Was macht die Unternehmenskultur bei Sopra Steria besonders attraktiv für Menschen, die an der Schnittstelle von Technologie und Finanzsystem arbeiten wollen?


Unsere Kultur fördert kreatives Denken, agile Methoden und den Mut, neue Wege zu gehen. Das ist ideal für alle, die an der Schnittstelle von Tech und Finance Zukunftslösungen entwickeln wollen. Zudem leben wir bei Sopra Steria Innovation: Wir verbinden modernste Technologien mit tiefem Finanz-Know-how, um die digitale Transformation aktiv zu gestalten. D.h. du findest sowohl Expert*innen rund um Themen wie Zahlungssysteme als auch Kolleg*innen mit ausgeprägter Expertise im Bereich Systemarchitektur und hast so stets die Möglichkeit, Neues zu lernen und Ideen oder Herausforderungen zu challengen. Und das gemeinsam als #OneTeam!


Was würdet ihr den heutigen Studierenden mitgeben, die die Zukunft des europäischen Finanzwesens mitgestalten möchten?


Die Zukunft des europäischen Finanzwesens braucht mutige Gestalter! Unser Tipp an Studierende: Bleibt neugierig, denkt interdisziplinär und nutzt digitale Innovationen wie Künstliche Intelligenz, intelligente Automatisierung, Cloud-Infrastrukturen und datenbasierte Entscheidungsmodelle. Wer Technologie und Finanz-Know-how verbindet, gestaltet nicht nur Systeme, sondern die Wirtschaft von morgen.

Wir empfehlen deshalb:

  • Beginnt das Netzwerken frühestmöglich: Der digitale Euro ist ein europäisches Projekt mit globaler Relevanz. Studierende sollten sich aktiv in internationalen Netzwerken, Konferenzen, Hochschulinitiativen und Communities vernetzen. So entstehen Kontakte, die später für Projekte oder Karrierechancen entscheidend sein können.

  • Fördert interdisziplinäres Denken: Der digitale Euro betrifft nicht nur Banking, sondern auch Technologie, Regulierung, Datenschutz und gesellschaftliche Aspekte. Studierende sollten sich nicht nur auf ein Fachgebiet beschränken, sondern Schnittstellen verstehen – das macht sie zu gefragten Experten.


Vielen Dank für die spannenden Einblicke in eure Arbeit, Michelle und Rudolf!

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