
Vier Wochen Indien – Britta, Carina, Franz und Paul sind zurück
Britta und Paul waren vier Wochen lang in Noida, Franz und Carina in Chennai – alle haben aus dieser Zeit viele wertvolle Erinnerungen und Erfahrungen zurück mit nach Deutschland gebracht.
Unsere vier Kolleg*innen haben sich nach einem internen Auswahlprozess für unser International CSR Program in Indien qualifiziert. In den Wochen vor Ort haben sie unser indisches CSR-Team und deren Arbeit kennengelernt, hautnah erfahren, wo und wie sich Sopra Steria engagiert und welchen positiven Einfluss die Projekte und Aktivitäten haben. Zudem haben sie in unseren Partnerschulen und einem Waisenhaus unterstützt und dort die IT-Räume eingerichtet und den Kindern und Jugendlichen IT-Anwendungen gezeigt.
Was waren eure Highlights in vier Wochen Indien?
Franz: Mein Highlight war, Diwali mit den Kindern im Waisenhaus zu feiern. Viele indische Volunteers von Sopra Steria waren dort und haben zusammen mit den Kindern gespielt und Zeit verbracht. Was ich dabei toll fand, war die Gelassenheit und Nähe, die die Kolleg*innen zu den Kindern hatten. Es hat sich angefühlt, als ob alle eine große Familie sind, niemand wird ausgeschlossen .
Carina: Ein großes Highlight für mich waren die Abende im Waisenhaus, da ich dadurch den Kindern viel nähergekommen bin, als es in der Schule möglich war. Die Mädchen haben mich wie eine Schwester aufgenommen und trotz Sprachbarriere hatten wir total viel Spaß, haben Spiele gespielt, ich habe Gitarren-Unterricht gegeben und Englisch unterrichtet.
Paul: Mein Highlight war auf jeden Fall der Kindertag in der „OM Foundation“. Alle Kinder hatten so viel Spaß dabei den ganzen Tag zu spielen und zu lachen. Ich wurde von Spiel zu Spiel gezogen und konnte mich vor Spielpartner*innen kaum retten. Gemeinsam und gegen die Kinder bewies ich mich im Sprint, Armdrücken, Fußball, Fangen und Kabaddi und fand dabei viele neue Freunde*innen.
Was nehmt ihr aus dieser Zeit zurück mit nach Deutschland – auch mit Blick auf euren Job?
Carina: Ich habe eine tiefe Dankbarkeit dafür entwickelt, wie privilegiert wir in Deutschland leben. Gleichzeitig hat mich das Engagement der Kinder im Waisenhaus sehr inspiriert. Beruflich nehme ich ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise unserer indischen Kolleg*innen mit – das erleichtert die Zusammenarbeit enorm.
Britta: Die Zeit in Indien hat mein Einfühlungsvermögen gestärkt. Besonders beruflich möchte ich mehr darauf achten, Situationen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Diese Fähigkeit wird mir insbesondere in der Kommunikation mit Kunden helfen, mich besser in ihre Lage zu versetzen. Gleichzeitig habe ich gelernt, in stressigen Situationen gelassener und lösungsorientierter zu agieren – eine Fähigkeit, die sowohl im Berufsleben als auch privat von großem Wert ist.
Die Zeit in Indien hat mir auf vielfältige Weise neue Perspektiven eröffnet – sei es im Hinblick auf die Lebensweise der Menschen, ihre Kreativität und Resilienz oder die Fähigkeit, selbst in schwierigen Situationen positive Wege zu finden.
Eure Zeit in Indien in drei Worten?
Franz: Herzlich, offen, lecker.
Paul: Vielfältig, bunt, laut.
Was hat euch am meisten überrascht?
Carina: Am meisten hat mich die Begeisterung der Kinder im Waisenhaus überrascht, die jeden Abend proaktiv lernen wollten – Diktate schreiben, Englisch lernen oder einfach Zeit mit uns verbringen. Ihre Dankbarkeit und Neugier waren unglaublich berührend.
Britta: Mich hat der technische Fortschritt in vielen Bereichen überrascht – in mancher Hinsicht wirkt Deutschland im Vergleich fast antiquiert. 😉
Ein weiterer Aspekt, der mich beeindruckt hat, ist, wie entspannt die Menschen mit Herausforderungen, wie Verkehr und Lärm, umgehen. Trotz des scheinbar chaotischen Treibens auf den Straßen funktioniert alles erstaunlich reibungslos.
Die starke Arbeitsmoral, Resilienz und das Bestreben, das Leben trotz aller Herausforderungen zu genießen, sind Eigenschaften, für die ich großen Respekt empfinde.
Und wie war der Abschied aus Indien?
Franz: In der letzten Woche überkam uns hin und wieder der Gedanke, dass schon bald alles vorbei sein wird. Ein melancholisches Gefühl von Traurigkeit und Glück. Traurigkeit, dass wir Tschüss sagen mussten zu all den tollen Menschen, die wir kennengelernt haben, und vor allem zu den Kindern, die uns umarmt haben und nicht loslassen wollten, als wir gegangen sind. Glücklich, dass wir diese tolle Erfahrung machen durften und viele schöne Erinnerungen in Indien gesammelt haben. Es war wirklich ein unvergessliches Erlebnis, das uns alle unglaublich geprägt hat.
Danke euch! Wie schön, dass ihr bei uns seid!
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