Barbara von Sopra Steria

Barbaras Path to Impact

Dr. Barara Korte ist seit gut drei Jahren bei uns. In ihrer Zeit bei Sopra Steria hat sie den Bereich AI Cyber Security aufgebaut und ist Co-Verantwortliche für die Domain Government Cyber Security. Sie nimmt uns mit auf ihren Path to Impact.


man saying he is good at his work

Bereit für deinen Path to Impact?

Dann komm ins Team und schaffe Cyber-Sicherheit, auf die sich Europa verlässt!


Danke, dass du dir heute die Zeit genommen hast, Barbara. Erzähl mal, wie bist du in deinen Beruf gestartet und wie sah dein Weg bis zu deiner aktuellen Rolle aus?

Ich bin studierte Politikwissenschaftlerin mit den Nebenfächern Sinologie und Psychologie. Schon im Studium haben mich die Verletzlichkeit unserer offenen Gesellschaft und damals insbesondere das Thema Terrorismus interessiert. Nach meinem Abschluss und einem Jahr bei der NATO bin ich deshalb in die Forschung gegangen, habe sechs Jahre zu Terrorismusbekämpfung geforscht, gelehrt und promoviert. Außerdem bin ich ausgebildete Friedens- und Konfliktfachkraft für den zivilen Friedensdienst – eine Qualifikation, die im Umgang mit unterschiedlichsten Herausforderungen oft hilfreich ist.
Nach der Promotion habe ich mich bewusst für die Verwaltung bzw. Beratung des öffentlichen Sektors entschieden, um in dem Bereich etwas zu bewegen, der mich fachlich so fasziniert und begeistert. Gestartet bin ich in der Inhouse-Beratung der öffentlichen Hand und habe dort vor allem Sicherheitsbehörden sowie Themen rund um Cybersicherheit und KI begleitet.

Und seit gut drei Jahren bin ich jetzt hier, bei Sopra Steria.


Woran arbeitest du aktuell und was macht deine Rolle besonders?

Das Besondere an meiner Rolle ist, dass ich mehrere Aufgaben vereine.
Ich verantworte AI in der Cybersecurity auf Area-Ebene. Dabei arbeite ich daran, Anforderungen aus dem hoch regulierten öffentlichen Sektor mit denen des freien Marktes zusammenzubringen. Die besten Lösungen entstehen nämlich dann, wenn sie sektorübergreifend einsetzbar sind.

Außerdem leite ich die Marktdomäne Government in Cyber Security Public. Hier verantworte ich die geschäftliche Entwicklung und unsere Kundenengagements im zivilen Regierungsgeschäft. Das ist ein extrem interessantes Umfeld für mich, weil das das Umfeld ist, in dem ich das Gefühl habe, tatsächlich etwas für den Schutz unserer offenen Gesellschaften tun zu können.

Dazu bin ich Führungskraft von aktuell 13 Mitarbeitenden. Es macht mir große Freude, Menschen in unterschiedlichen Karrierephasen zu begleiten und gemeinsam die AI-Transformation in der Cybersecurity voranzutreiben.


Was bedeutet Impact in deiner Arbeit ganz konkret?

Ich messe Impact in drei Dimensionen: für das Unternehmen, für die Cybersicherheit im öffentlichen Sektor und für meine Mitarbeitenden.

Für das Unternehmen bedeutet Impact, die AI-Transformation erfolgreich mitzugestalten und dabei Wachstum und Zukunftsfähigkeit zu fördern.

Für meine Mitarbeitenden bedeutet Impact, dass sie Perspektiven haben, sich fachlich und persönlich weiterentwickeln zu können: dass sie zufrieden sind und sich in dem Unternehmen in ihren Aufgaben wiederfinden und gerne Teil unseres Teams sind.

Im öffentlichen Sektor besteht unser Impact darin, die Resilienz von Behörden und öffentlichen Einrichtungen zu steigern. Wir helfen dabei, Informationssicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und Schäden zu verhindern. Wenn kritische Infrastrukturen wie Energie- oder Wasserversorgung geschützt werden, profitieren davon Millionen Menschen. Dazu einen Beitrag leisten zu können, ist für mich sehr sinnstiftend.


Gibt es ein Projekt oder einen Moment, auf den du besonders stolz bist?

Vor ein paar Wochen haben wir einem unserer wichtigsten Kunden mehrere innovative Offerings zum Thema AI Security und AI-Lösungen für die Informationssicherheit vorgestellt. Besonders stolz gemacht hat mich dabei die Kompetenz meines Teams in wirklich vielfältigen und gleichzeitig anspruchsvollen Bereichen und die Wertschätzung, die unsere Kolleg*innen vom Kunden erhalten haben. In solchen Momenten wird mir bewusst, wie stark unser Team ist – und wie stolz ich darauf bin, Teil davon zu sein.


Was begeistert dich besonders an deiner Arbeit bei Sopra Steria?

Neben den fachlichen Themen schätze ich vor allem die Flexibilität und Familienfreundlichkeit meines Umfelds. Ich bin Mutter eines kleinen Sohnes und erwarte bald mein zweites Kind. Trotzdem gab es nie Zweifel daran, dass ich meinen Weg als Führungskraft weitergehen kann. Die Möglichkeit, Beruf und Privatleben individuell zu gestalten, macht Sopra Steria für mich zu einem sehr attraktiven Arbeitgeber.


Welchen Rat würdest du anderen Frauen in deiner Branche mitgeben?

Lean in.
Arbeitgeber sollten zwar die grundsätzlichen Rahmenbedingungen schaffen, damit unterschiedliche Lebenssituationen mit dem Beruf vereinbar sind. Der wichtigste Teil der Verantwortung liegt aber bei uns selbst.
Das heißt, dass ich gegenüber meinen Kolleg*innen transparent bin und offen darüber spreche, was ich leisten kann, was ich brauche und welche Lösungen ich sehe. Mein Lösungsangebot ist wichtig, nur vom Arbeitgeber fordern halte ich für unfair. Und natürlich auch, dass ich mich ganz klar selbst im Blick behalte – das sehe ich in meiner Verantwortung.
Also: Hebt die Hand, sagt, was ihr braucht, gestaltet eure Lebenslagen aktiv mit.